Kuratierte Bibliothek von 67 erprobten Workshop- und Moderationsmethoden, jeweils mit Ablauf, Tipps und Materialhinweisen.
Ein kurzer Auftakt und Abschluss, der alle bewusst ankommen und wieder gehen lässt.
Reihum ein Satz pro Person, ungefiltert. Stimmung und Stand in wenigen Minuten sichtbar.
Lockerer Energizer fürs Kennenlernen, drei Aussagen, eine ist erfunden.
Erst allein, dann zu zweit, dann zu viert, dann im Plenum. Alle beteiligen, ohne dass Laute dominieren.
Was erwartet ihr, was braucht ihr? Erwartungen zu Beginn sichtbar machen und den Workshop danach ausrichten.
Was man nicht ausspricht, wird mit der Zeit nur strenger. Sorgen sichtbar und besprechbar machen.
Sechs Bausteine für einen glasklaren Auftakt: Intention, Ziel, Agenda, Rollen, Regeln, Zeit.
Die Gruppe positioniert sich auf einer gedachten Linie, Meinungen werden sichtbar.
Gemeinsame Geschichte sichtbar machen: Ereignisse, Höhen und Tiefen auf einem Zeitstrahl.
Kurz zu zweit/dritt sprechen, dann verdichtet ins Plenum.
Plakate zum Rückblick aufhängen, mit grünen und gelben Punkten markieren.
Sekundenschnelle Gruppenbildung über farbige Bänder am Handgelenk.
Gezielt durchmischte Gruppen über vorbereitete Lose statt purem Zufall.
Jede:r beobachtet heimlich eine zugeloste Person und würdigt sie am Ende.
In kurzer Zeit möglichst viele Ideen zu einer Fragestellung sammeln.
Strukturiert zurückblicken, was lief gut, was wollen wir ändern?
Schnelle visuelle Priorisierung, jede:r klebt Punkte auf die Favoriten.
Stärken, Schwächen, Chancen, Risiken, strukturierter Strategie-Check.
Gespräche an wechselnden Tischen, kollektive Intelligenz in entspannter Atmosphäre.
Ein gemeinsames Bild vom Team: Zweck, Ziele, Rollen, Werte und Regeln auf einer Leinwand.
Agile Mini-Meetings ohne feste Agenda, die Gruppe priorisiert selbst.
In 18 Minuten den höchsten freistehenden Turm mit Marshmallow obendrauf.
In 4–5 Tagen vom Problem zum getesteten Prototyp.
Was zuerst? Ideen nach Aufwand und Nutzen einordnen und die Quick Wins finden.
Ergebnisse an Wänden ausstellen, alle wandern, fragen, kommentieren.
Nicht die beste Idee gewinnt, sondern die, gegen die niemand einen schwerwiegenden Einwand hat.
Wie reagierst du im Konflikt? Fünf Muster erkennen und bewusst das passende wählen.
Fünfmal „warum?“ fragen, bis hinter dem Symptom die eigentliche Ursache steht.
Ergebnisse als Galerie ausstellen und per Klebepunkten priorisieren.
Zuhören, um zu verstehen, nicht um zu antworten. Eine Übung in der Dreier-Konstellation.
6 Personen schreiben in 5 Runden je 3 Ideen, strukturiert und still.
Ein Rad aus Führungskompetenzen, in dem jede:r eigene Stärken und Entwicklungsfelder sichtbar macht.
Was treibt an, was bremst? Fördernde und hemmende Kräfte einer Veränderung gegenüberstellen.
Sechs farbige Hüte = sechs Denkweisen. Strukturiert komplexe Diskussionen.
Möglichst viele Bälle durchs Team, Schätzen, Messen, Verbessern in Iterationen.
Optionen sachlich vergleichen: Kriterien gewichten, Punkte vergeben, Ergebnis ablesen.
Frage umdrehen: Wie sorgen wir dafür, dass es richtig schiefgeht?
Teilnehmende setzen die Agenda selbst, radikal partizipativ.
Schnelle Feedbackrunden in wechselnden Paaren: viel gegenseitige Rückmeldung in kurzer Zeit.
Sachbezogen verhandeln statt um Positionen feilschen: harte Sache, weiche Beziehung.
Im Zeitlimit den höchsten stabilen Turm aus einfachem Material bauen.
Ursachen eines Problems nach Kategorien ordnen, in Form einer Fischgräte.
Strukturierte Argumente sammeln, auch wenn man eigentlich anderer Meinung ist.
Drei Rollen beleuchten eine Idee: Träumer, Realist und Kritiker.
Nicht die meiste Zustimmung gewinnt, sondern der geringste Widerstand.
Innerer Kreis diskutiert, äußerer hört zu, Wechsel möglich. Strukturiert Großdiskussionen.
Das ganze Team muss durch ein Seilnetz, ohne die Schnüre zu berühren.
Ein festgefahrener Konflikt wird moderiert geklärt, bis beide Seiten wieder handlungsfähig sind.
Vier Stationen zu Werten im Rotationsprinzip, jede Gruppe an jedem Thema.
Jede Seite vertritt einmal die Position der anderen, bis Verständnis entsteht.
Ideen und Visionen als Skizze festhalten und als Galerie ausstellen.
Wer steht wo, wer hängt mit wem zusammen: ein Konflikt wird sichtbar aufgezeichnet.
Bewusst absurde oder paradoxe Vorgaben, um Denkblockaden zu sprengen.
Eine Person mit verbundenen Augen wird achtsam durch einen Parcours geführt.
Spielerischer Parcours: an jeder Station eine Werte-Aufgabe lösen.
Die Lage gedanklich aus großer Höhe betrachten, Distanz schafft Klarheit.
Aus maximal sieben Dreiecken gemeinsam eine Vorgabe legen, möglichst ohne Worte.
Vier Fragen für den ehrlichen Rückblick: geplant, passiert, warum, was nehmen wir mit?
Vom Reden ins Tun: genau drei konkrete Schritte, jeweils mit verantwortlicher Person und Termin.
Feedback auf einen Blick: Punkte auf einer Zielscheibe zeigen die Zustimmung je Kriterium.
Jede:r sagt zum Abschluss genau ein Wort, verdichtet und schnell.
Postkarten an sich selbst schreiben, das „Postamt“ stellt sie später zu.
Zettel auf dem Rücken, alle schreiben sich gegenseitig Wertschätzung.
Im Kreis gezielte Anerkennung aussprechen, ruhiger Tagesabschluss.
Verbindliche Tandems bilden, mit konkretem ersten Termin.
Ein geheimer Auftrag, sich nach dem Workshop einer fremden Person zuzuwenden.
Vorbereitungsauftrag: eine echte Situation zum Thema mitbringen.