METHODENHELD Workshop-Methoden, die wirken.
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Check-in / Check-out

Ein kurzer Auftakt und Abschluss, der alle bewusst ankommen und wieder gehen lässt.

4,6 · 88 Bewertungen 2 Min. Lesezeit

Rahmengebende Kurzrunden zu Beginn und Ende einer Session. Beim Check-in beantwortet reihum jede Person eine kurze Frage und kommt so im Raum an. Beim Check-out spiegelt jede Person knapp, was sie mitnimmt. Simpel, aber wirksam für Präsenz, gleichmäßige Beteiligung und einen sauberen Rahmen.

Schritt für Schritt

4 Phasen · ca. 14 Minuten
01
1 min
1 min

Frage wählen

Eine kurze, passende Check-in-Frage stellen. Zum Beispiel: Mit welchem Wort kommst du gerade an?

02
6 min
6 min

Reihum Check-in

Jede Person antwortet kurz, ohne Kommentar der anderen. Wer nicht mag, sagt einfach weiter.

03
1 min
1 min

Überleiten

Kurz bündeln und in die eigentliche Arbeit überleiten. Der Rahmen steht.

04
6 min
6 min

Check-out am Ende

Zum Schluss reihum: Was nehme ich mit, was bleibt offen? Bewusst abschließen.

Tipps aus der Praxis

  • Die Frage zum Anlass passen lassen. Ein Retro-Check-in klingt anders als der Auftakt eines Strategietags.
  • Immer selbst zuerst antworten und ein ehrliches, kurzes Beispiel geben.
  • Konsequent das Reihum-Prinzip wahren, damit auch leisere Stimmen selbstverständlich vorkommen.

Vorsicht

Wann nicht geeignet: Sehr formelle Kurzmeetings, in denen eine persönliche Runde deplatziert wirken würde.

Erfahrungen aus der Community

4,6
88 Bewertungen von Moderator:innen
NK
Nele K.Moderatorin

Kostet zwei Minuten und verändert die Qualität der ganzen Session.

GP
Georg P.Abteilungsleiter

Anfangs Skepsis im Team, nach drei Malen wollte es keiner mehr missen.

Häufige Fragen zu Check-in / Check-out

Wofür eignet sich Check-in / Check-out?+
Check-in / Check-out eignet sich vor allem für Informationsvermittlung. Rahmengebende Kurzrunden zu Beginn und Ende einer Session. Beim Check-in beantwortet reihum jede Person eine kurze Frage und kommt so im Raum an. Beim Check-out spiegelt jede Person knapp, was sie mitnimmt. Simpel, aber wirksam für Präsenz, gleichmäßige Beteiligung und einen sauberen Rahmen.
Wie lange dauert Check-in / Check-out?+
Der reine Ablauf umfasst 14 Minuten über 4 Phasen. Plane zusätzlich Puffer für Einstieg und Überleitung ein — realistisch also kurz (< 2h).
Für wie viele Teilnehmende ist Check-in / Check-out geeignet?+
Die Methode funktioniert bei gering (< 4) oder mittel (5–10) Teilnehmenden am besten. Bei größeren Gruppen empfiehlt sich eine Aufteilung in Untergruppen.
Funktioniert Check-in / Check-out auch online?+
Ja. Check-in / Check-out lässt sich in Präsenz, online, hybrid durchführen. Bewährt haben sich Miro, Mural, Zoom, MS Teams. Wichtig sind ein sichtbarer Timer und klar zugewiesene Arbeitsbereiche.
Welches Material brauche ich für Check-in / Check-out?+
Vor Ort: Stifte. Online: Miro, Mural, Zoom, MS Teams. Mehr braucht es nicht — die Methode lebt von der Moderation, nicht vom Material.
Wann sollte ich Check-in / Check-out nicht einsetzen?+
Sehr formelle Kurzmeetings, in denen eine persönliche Runde deplatziert wirken würde.
Wie viel Moderationserfahrung braucht Check-in / Check-out?+
Wenig. Check-in / Check-out lässt sich auch ohne Moderationserfahrung durchführen — halte dich an den Ablauf und achte auf Zeit.

Verwandte Begriffe

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