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Aufwand-Nutzen-Matrix
Was zuerst? Ideen nach Aufwand und Nutzen einordnen und die Quick Wins finden.
Priorisierungsraster mit zwei Achsen: Aufwand und Nutzen. Ideen oder Maßnahmen werden in die vier Felder eingeordnet. Hoher Nutzen bei geringem Aufwand sind die Quick Wins, hoher Aufwand bei geringem Nutzen fällt raus. Bringt schnell Fokus in eine lange Ideenliste.
Schritt für Schritt
4 Phasen · ca. 23 Minuten
01
3 min
3 min
Matrix aufziehen
Zwei Achsen zeichnen: Aufwand (niedrig bis hoch) und Nutzen (niedrig bis hoch), vier Felder.
02
10 min
10 min
Einordnen
Jede Idee gemeinsam platzieren. Bei Streit kurz begründen lassen, dann Position festlegen.
03
5 min
5 min
Quick Wins markieren
Feld hoher Nutzen, geringer Aufwand hervorheben. Das wird zuerst angegangen.
04
5 min
5 min
Konsequenz ziehen
Was fällt raus, was kommt auf die Liste? Ergebnis festhalten.
Tipps aus der Praxis
- Aufwand und Nutzen kurz gemeinsam definieren, bevor eingeordnet wird. Sonst misst jede Person anders.
- Nicht endlos über die exakte Position streiten. Das Feld genügt, die Koordinate nicht.
- Gut direkt nach einer Ideensammlung als Trichter.
Vorsicht
Wann nicht geeignet: Entscheidungen mit hoher Tragweite und Unsicherheit. Dann braucht es tiefere Analyse als zwei Achsen.
Häufige Fragen zu Aufwand-Nutzen-Matrix
Wofür eignet sich Aufwand-Nutzen-Matrix?+–
Aufwand-Nutzen-Matrix eignet sich vor allem für Entscheidungshilfe und Konzeptentwicklung. Priorisierungsraster mit zwei Achsen: Aufwand und Nutzen. Ideen oder Maßnahmen werden in die vier Felder eingeordnet. Hoher Nutzen bei geringem Aufwand sind die Quick Wins, hoher Aufwand bei geringem Nutzen fällt raus. Bringt schnell Fokus in eine lange Ideenliste.
Wie lange dauert Aufwand-Nutzen-Matrix?+–
Der reine Ablauf umfasst 23 Minuten über 4 Phasen. Plane zusätzlich Puffer für Einstieg und Überleitung ein — realistisch also kurz (< 2h).
Für wie viele Teilnehmende ist Aufwand-Nutzen-Matrix geeignet?+–
Die Methode funktioniert bei gering (< 4) oder mittel (5–10) Teilnehmenden am besten. Bei größeren Gruppen empfiehlt sich eine Aufteilung in Untergruppen.
Funktioniert Aufwand-Nutzen-Matrix auch online?+–
Ja. Aufwand-Nutzen-Matrix lässt sich in Präsenz, online, hybrid durchführen. Bewährt haben sich Miro, Mural, Conceptboard. Wichtig sind ein sichtbarer Timer und klar zugewiesene Arbeitsbereiche.
Welches Material brauche ich für Aufwand-Nutzen-Matrix?+–
Vor Ort: Flipchart, Post-its, Stifte. Online: Miro, Mural, Conceptboard. Mehr braucht es nicht — die Methode lebt von der Moderation, nicht vom Material.
Wann sollte ich Aufwand-Nutzen-Matrix nicht einsetzen?+–
Entscheidungen mit hoher Tragweite und Unsicherheit. Dann braucht es tiefere Analyse als zwei Achsen.
Wie viel Moderationserfahrung braucht Aufwand-Nutzen-Matrix?+–
Wenig. Aufwand-Nutzen-Matrix lässt sich auch ohne Moderationserfahrung durchführen — halte dich an den Ablauf und achte auf Zeit.
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