METHODENHELD Workshop-Methoden, die wirken.
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Retrospektive

Strukturiert zurückblicken, was lief gut, was wollen wir ändern?

4,7 · 268 Bewertungen 2 Min. Lesezeit

Reflexionsformat aus der agilen Welt, längst etabliert in allen Teams. Klassisch in 5 Phasen: Stimmung, Daten sammeln, Erkenntnisse, Maßnahmen, Abschluss. Beliebte Formate: Starfish, Sailboat, Mad–Sad–Glad. Lebt davon, dass psychologische Sicherheit besteht und Maßnahmen wirklich umgesetzt werden.

Schritt für Schritt

5 Phasen · ca. 55 Minuten
01
5 min
5 min

Set the Stage

Ankommen, Stimmung abfragen (z. B. ROTI, Wetterkarte). Spielregeln klar machen.

02
15 min
15 min

Daten sammeln

Was ist passiert? Zeitstrahl oder Format (Starfish, Mad/Sad/Glad).

03
15 min
15 min

Erkenntnisse generieren

Muster suchen, „5x Warum“, dotmocracy für Themen.

04
15 min
15 min

Maßnahmen ableiten

Konkret, verbindlich, mit Verantwortlichen und Datum.

05
5 min
5 min

Check-out

Wie ist es uns ergangen? Was machen wir nächstes Mal anders an der Retro selbst?

Tipps aus der Praxis

  • Format alle 2–3 Retros variieren, sonst Routine.
  • Maßnahmen begrenzen: max. 2–3, sonst kommt nichts an.
  • Stimmungsabfrage am Anfang nie auslassen, sie öffnet den Raum.

Vorsicht

Wann nicht geeignet: Wenn das Team gerade in offenem Konflikt steht, dann erst Mediation.

Erfahrungen aus der Community

4,7
268 Bewertungen von Moderator:innen
NF
Nina F.Team Lead

Die wichtigste 60 Minuten meines Sprint-Rhythmus.

PD
Patrick D.Agile Coach

Bitte unbedingt Formate wechseln. Sailboat → Starfish → Mad/Sad/Glad.

Häufige Fragen zu Retrospektive

Wofür eignet sich Retrospektive?+
Retrospektive eignet sich vor allem für Informationsvermittlung und Problemlösung und Entscheidungshilfe. Reflexionsformat aus der agilen Welt, längst etabliert in allen Teams. Klassisch in 5 Phasen: Stimmung, Daten sammeln, Erkenntnisse, Maßnahmen, Abschluss. Beliebte Formate: Starfish, Sailboat, Mad–Sad–Glad. Lebt davon, dass psychologische Sicherheit besteht und Maßnahmen wirklich umgesetzt werden.
Wie lange dauert Retrospektive?+
Der reine Ablauf umfasst 55 Minuten über 5 Phasen. Plane zusätzlich Puffer für Einstieg und Überleitung ein — realistisch also kurz (< 2h).
Für wie viele Teilnehmende ist Retrospektive geeignet?+
Die Methode funktioniert bei gering (< 4) oder mittel (5–10) Teilnehmenden am besten. Bei größeren Gruppen empfiehlt sich eine Aufteilung in Untergruppen.
Funktioniert Retrospektive auch online?+
Ja. Retrospektive lässt sich in Präsenz, online, hybrid durchführen. Bewährt haben sich Miro, Mural, FigJam. Wichtig sind ein sichtbarer Timer und klar zugewiesene Arbeitsbereiche.
Welches Material brauche ich für Retrospektive?+
Vor Ort: Post-its, Stifte, Flipchart. Online: Miro, Mural, FigJam. Mehr braucht es nicht — die Methode lebt von der Moderation, nicht vom Material.
Wann sollte ich Retrospektive nicht einsetzen?+
Wenn das Team gerade in offenem Konflikt steht, dann erst Mediation.
Wie viel Moderationserfahrung braucht Retrospektive?+
Wenig. Retrospektive lässt sich auch ohne Moderationserfahrung durchführen — halte dich an den Ablauf und achte auf Zeit.

Verwandte Begriffe

RetrospektiveRetrospektive AnleitungRetrospektive AblaufRetrospektive WorkshopWorkshopmethodeModerationsmethodeMethode InformationsvermittlungMethode ProblemlösungMethode EntscheidungshilfeWorkshop AbschlussWorkshop HauptteilRetrospektive onlineRemote Workshop MethodeOrganisationsentwicklungTeamworkshop
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