METHODENHELD Workshop-Methoden, die wirken.
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Retro-Galerie

Plakate zum Rückblick aufhängen, mit grünen und gelben Punkten markieren.

4,3 · 64 Bewertungen 2 Min. Lesezeit

Visueller Rückblick als begehbare Galerie: Mehrere Plakate (z. B. Themen, Monate oder Projekte des vergangenen Jahres) hängen im Raum. Die Gruppe wandert, ergänzt Beobachtungen und vergibt grüne Punkte für „lief gut / behalten“ und gelbe für „hier genauer hinschauen“. Erzeugt in kurzer Zeit ein geteiltes Bild der Ausgangslage, ohne dass einzelne Stimmen dominieren.

Schritt für Schritt

4 Phasen · ca. 30 Minuten
01
5 min
5 min

Plakate vorbereiten

Pro Rückblick-Aspekt ein Plakat, gut lesbar betitelt, im Raum verteilt.

02
10 min
10 min

Galerie-Walk

Alle gehen umher, ergänzen Notizen/Post-its zu jedem Plakat.

03
6 min
6 min

Punkten

Grüne Punkte = bewahren, gelbe = nachschärfen. Begrenztes Punktekontingent pro Person.

04
9 min
9 min

Auswerten

Auffälligste Plakate gemeinsam ansehen, Muster benennen, Themen für die Vertiefung wählen.

Tipps aus der Praxis

  • Punktefarben strikt definieren, sonst wird gelb zum Müllpunkt für alles Negative.
  • Funktioniert hervorragend als Auftakt einer Jahres- oder Projektretrospektive.
  • Online jedes Plakat als eigener Board-Bereich, Punkte als Sticker.

Vorsicht

Wann nicht geeignet: Sehr kleine Gruppen (< 5), dann reicht ein moderiertes Gespräch.

Erfahrungen aus der Community

4,3
64 Bewertungen von Moderator:innen
SR
Sabine R.Agile Coach

Mein Standard-Einstieg für Jahresretros, alle sind sofort beteiligt.

MT
Marc T.Teamlead

Gut, aber Plakattitel müssen sitzen, sonst läuft die Galerie ins Leere.

Häufige Fragen zu Retro-Galerie

Wofür eignet sich Retro-Galerie?+
Retro-Galerie eignet sich vor allem für Informationsvermittlung und Problemlösung. Visueller Rückblick als begehbare Galerie: Mehrere Plakate (z. B. Themen, Monate oder Projekte des vergangenen Jahres) hängen im Raum. Die Gruppe wandert, ergänzt Beobachtungen und vergibt grüne Punkte für „lief gut / behalten“ und gelbe für „hier genauer hinschauen“. Erzeugt in kurzer Zeit ein geteiltes Bild der Ausgangslage, ohne dass einzelne Stimmen dominieren.
Wie lange dauert Retro-Galerie?+
Der reine Ablauf umfasst 30 Minuten über 4 Phasen. Plane zusätzlich Puffer für Einstieg und Überleitung ein — realistisch also kurz (< 2h).
Für wie viele Teilnehmende ist Retro-Galerie geeignet?+
Die Methode funktioniert bei mittel (5–10) oder hoch (> 10) Teilnehmenden am besten. Auch Großgruppen sind möglich, brauchen aber klare Moderation und mehr Raum.
Funktioniert Retro-Galerie auch online?+
Ja. Retro-Galerie lässt sich in Präsenz, online durchführen. Bewährt haben sich Miro, Mural, Conceptboard. Wichtig sind ein sichtbarer Timer und klar zugewiesene Arbeitsbereiche.
Welches Material brauche ich für Retro-Galerie?+
Vor Ort: Flipchart, Post-its, Stifte. Online: Miro, Mural, Conceptboard. Mehr braucht es nicht — die Methode lebt von der Moderation, nicht vom Material.
Wann sollte ich Retro-Galerie nicht einsetzen?+
Sehr kleine Gruppen (< 5), dann reicht ein moderiertes Gespräch.
Wie viel Moderationserfahrung braucht Retro-Galerie?+
Wenig. Retro-Galerie lässt sich auch ohne Moderationserfahrung durchführen — halte dich an den Ablauf und achte auf Zeit.

Verwandte Begriffe

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